Wie können Diasporakirchen missionarische Kirchen sein? Wie können sie dem Missionsauftrag Jesu „gehet hin in alle Welt“ Raum geben trotz der Kleinheit? Damit beschäftigte sich eine Konferenz des Lutherischen Weltbundes in Finnland, auf der auch zahlreiche lutherische Partner des GAW […]
„Die Gründung des GAW 1832 in Leipzig und dann 1842 und 1843 in Leipzig und Frankfurt sind in der christlichen Kirche bedeutungsvoll,“ schreibt am 7. April 1844 Dekan Keim aus Hachenburg im „Boten des evangelischen Vereins der Gustav-Adolf-Stiftung. „Dieser Verein […]
Kurz nach dem 2. Weltkrieg schrieb Adolf Jesch aus Marburg in einem Aufsatz, in dem er über die Zukunft der GAW-Arbeit und den neuen Herausforderungen nach dem Krieg reflektiert folgende Zeilen: „Es ist meine Erkenntnis, dass die Lebensnot unseres Werkes […]
„Die Kirche Jesu Christi ist grundsätzlich wieder zur Diaspora in der Welt geworden, zu einer Minderheit, zu einem scheinbar „verlorenen Häuflein“. Wer Christ sein will, muss wissen, warum… Im Zeitalter der ökumenischen Bewegung und der Weltkirchenkonferenz ist es uns zugleich […]
„Es sind vier Motive, die uns stets in der Diasporaarbeit bewegen sollten,“ schrieb Professor Eberhard Winkler, Präsident des GAW-Ost bis zur Vereinigung beider Werke, im Jahre 1990. Diese sind: „Das diakonische Motiv: Geschwisterliches Miteinanderteilen; 2. Das missionarische Motiv: Hilfe, das […]