Schutzraum (Foto: GAW)

Inmitten der Herausforderungen in der Ukraine leisten zwei Tageszentren der Reformierten Kirche in Hetyen (Heten) und Mezövári (Wary) lebensnotwendige Arbeit. Seit 2012 sind diese Einrichtungen ein fester Anker für über 90 Kinder und Jugendliche mit Behinderung aus insgesamt 30 umliegenden Dörfern. Für die betroffenen Familien sind diese beiden Zentren wichtige unterstützende Hilfen in ihrer oft schweren Situation.

Die Kinder und Jugendlichen erhalten von dem Team notwendige Therapien. Sie werden gefahren und erhalten täglich eine warme Mahlzeit.

Von staatlichen Stellen fehlt Unterstützung, so dass die Zentren auf Spenden und Beiträge angewiesen sind.

 Seit dem 24. Februar 2022 hat sich die Lage auch hier verschärft. Zeitweise mussten die Zentren schließen, um Geflüchtete aufzunehmen. Zudem wurde die Einrichtung und Renovierung von Schutzräumen (Shelters) im Zuge des Krieges wichtig, um die Sicherheit der Kinder und des Personals bei Luftalarm zu gewährleisten.

Mit einer Förderung in Höhe von 10.000 € durch das GAW konnten diese Maßnahmen umgesetzt werden:

Die Keller- bzw. Schutzräume in beiden Institutionen wurden renoviert und modernisiert, um eine sicherere und funktionalere Umgebung zu schaffen. Es wurden neue Tische, Stühle, Schränke und weiteres Mobiliar angeschafft.

Für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind die Zentren Orte der Geborgenheit. Hier werden sie gefördert und unterstützt. Für die Reformierte Kirche in Transkarpatien ist dieser Dienst wichtig, um zu zeigen, dass auch in Zeiten des Krieges die Schwächsten nicht allein gelassen werden.