Renovierte Wohnung für Geflüchtete (Foto: Burkhard)

In der lutherischen Michaelisgemeinde Keila in Estland konnte mit Unterstützung des GAW das Gemeindehaus umfassend renoviert und zwei Wohnungen für Geflüchtete aus der Ukraine bereitgestellt werden.

In einer ersten Bauphase wurde die Heizung erneuert. In der zweiten Phase wurden dann im Dachgeschoss des Gemeindehauses die Wohnungen hergerichtet. Freiwillige räumten die Räume innerhalb weniger Tage leer. Im Frühling 2025 begann dann die eigentliche Renovierung: Wände, Decken und Böden wurden gedämmt, gestrichen und instandgesetzt, Sanitäranlagen eingebaut – teils mit Handwerkern, teils ehrenamtlich.

Am 1. November konnte eine Wohnung von einer alleinerziehende ukrainische Mutter mit Tochter und Hund bezogen werden. In der anderen Wohnung lebt eine weitere ukrainische Familie,

„Für die Gemeinde ist das ein Moment der Freude und Dankbarkeit – die tatkräftige Unterstützung durch Spenden des GAW, freiwillige Arbeit und Möbel aus der Gemeinde machten dieses Projekt möglich,“ schreibt Pfarrer Matthias Burkhardt.

Die Kosten für Heizung, Dämmung und Renovierung beliefen sich auf 55.000 Euro. Finanziert wurde das Projekt durch Spenden und Zuwendungen des GAW in Höhe von 10.000 €, der Stadt Keila, Partnergemeinden in Finnland und der Schweiz sowie durch Eigenmittel der Gemeinde. Neben den finanziellen Mitteln war der Einsatz ungezählter Stunden freiwilliger Arbeit entscheidend.

„Die Michaelisgemeinde Keila ist dankbar, ein kleines Stück Sicherheit und Wärme ukrainischen Geflüchteten schenken zu können. Für uns ist das ein Zeugnis dafür, dass Glaube verbindet und Gemeinschaft stärkt,“ schreibt Matthias Burkhardt.