Ismael Richer Dahm

Ismael Richter Dahm war vor wenigen Jahren GAW-Stipendiat. Inzwischen hat er sein Studium an der EST in Sao Leopoldo abgeschlossen. Er schreibt uns: 

„Mein Familie und ich sind zum Glück gesund. Das können nicht viele Brasilianer jetzt sagen. Corona ist zu einer großen Gefahr geworden. Zudem: Viele haben ihre Arbeit verloren und haben Schwierigkeiten Lebensmittel zu kaufen. Brasilien wird zu einem Entwicklungsland. 

Die Lage ist kompliziert, weil es zudem Falschmeldungen gibt und die Gefährlichkeit der Pandemie heruntergespielt wird. Zudem werden Verschwörungstheorien verbreitet. Bis zum 18. Juli ist in Brasilien die Zahl der Corona-Infektionen auf mehr als 2 Millionen gestiegen. Mehr als 78.000 Menschen sind an dem Virus gestorben. 

Sobradinho

Seit Dezember 2019 arbeite ich als Theologe in einer Gemeinde im Zentrum des Bundeslandes Rio Grande do Sul, in der Stadt Sobradinho. Es sollte eine Urlaubsvertretung werden von Dezember bis Februar. Aber wegen der Pandemie und weil ich mein Studium beendet habe, bin ich noch da, um die Menschen in der Gemeinde in Anbetracht der schwierigen Situation zu begleiten. 

Als Christen haben wir die Aufgabe, aufeinander zu achten und achtsam miteinander umzugehen. So können wir Gottes Liebe bezeugen.

Und ich bitte euch: Betet für Brasilien!“