In der vergangenen Ausgabe des GA-Blattes berichtete Pfarrer Matthias Burghardt aus Tallinn über die Neugründung der Ev. Domschule. Aus Nordelbien, Partnerkirche der Estnischen Lutherische Kirche, erreicht uns ergänzend folgende Information: „Nach der Gründung der Domschule in Tallinn sind auch in Tartu eine kirchliche Schule und ein kirchlicher Kindergarten geplant. Dazu wurde der Verein „Tartu Peetri Lutherische Schule“ gegründet. Vorsitzender ist der Gemeindepfarrer Ants Tooming. Die Bevölkerung hat ein ausgeprägtes Interesse an Privatschulen. Die Nordelbische Kirche finanzierte aus Rücklagen die Renovierung von Räumlichkeiten für die Domschule in Tallinn. Matthias Burghardt hält die neu gegründete Domschule für eine Erfolgsgeschichte. Zum 1. April wird die staatliche Genehmigung beantragt, dann wird die Schule juristisch selbständig. Erstmals besteht damit in Estland eine evangelische Schule. Zwei weitere Schulprojekte gibt es, eins angebunden an die größte Gemeinde des Landes, die Kaarli-Gemeinde in Tallinn, und eins an die Peetrigemeinde in Tartu.“

Zudem wird berichtet:  „Die Mitgliederzahl der EELK ist wieder kleiner geworden: Die Anzahl der Spender sank von dem für 2010 angegebenen Wert (36.500) im Jahr 2011 um über 3500 Personen auf 32.950. Gründe dafür: Ältere Kirchenmitglieder sterben. Darüber hinaus zeigen sich auch hier die Auswirkungen der Wirtschaftskrise.“