In Bukarest wird für viel Geld eine neue orthodoxe Kathedrale gebaut. Staatliche Gelder fließen ebenfalls dort hinein. Auf der „Deutschen Welle heißt es: „Dass sich an den Kosten auch die Regierung beteiligt, die gleichzeitig reihenweise Krankenhäuser schließen lässt, schürt Konflikte.“ 125 Meter soll das Gebäude hoch werden und den nahen Regierungspalast überragen. In dem Bericht heißt es, dass in den letzten 20 Jahren ca. 4000 orthodoxe Kirchen in dem Vielvölkerstaat gebaut wurden. Sicherlich gab es Nachholbedarf. Nur erzeugt dieses Kirchbauprogramm auch andere Empfindungen. Das erlebt man besonders in rein ungarischsprachigen Gegenden, wenn dort ein orthodoxes Kloster gebaut wird.

Auf Youtube findet sich dazu ein interessanter Bericht: http://www.youtube.com/watch?v=beQcspAiy9I